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  • Das macht mich stutzig!

    Die Arbeiten an der Hauptstraße in Reupelsdorf teilen sich in 3 unabhängige Maßnahmen und werden von 3 unabhängigen Auftraggebern bezahlt!
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Das macht mich stutzig!

Die Arbeiten an der Hauptstraße in Reupelsdorf teilen sich in 3 unabhängige Maßnahmen und werden von 3 unabhängigen Auftraggebern bezahlt!

  • Ausbau der Ortsdurchfahrt / Staatliches Bauamt

  • Gestaltung Randbereiche / Amt für Ländliche Entwicklung + Gemeinde + Anlieger

  • Sanierung Kanalisation / Abwassergebühren (Gemeinde)

 Gesamtsumme2-5

Diese 3 Maßnahmen mit einem Umfang von 2,5 Mio. € sind jedoch doch zu einem Auftrag zusammengefasst und werden von einem Ingenieurbüro geplant, überwacht und abgerechnet.

Bei einer derartigen Konstellation können die Interessen der einzelnen Auftraggeber

nicht unabhängig verfolgt werden. Stattdessen werden in vielen Fällen die Kosten (Absperrung und Ampelbetrieb, Baustelleneinrichtung / Dauer, Nachträge, Regiestunden...Aufmaß überhaupt...) miteinander vermengt und bei der Abrechnung je nach Stärke und Einfluss der einzelnen Auftraggeber geteilt. Die Anlieger sind hier die schwächste Gruppe und haben so gut wie keinen Einfluss !

Die Problematik zeigt sich schon bei der Vergabe der Arbeiten.

Das billigste Gesamtangebot (siehe oben) das alle 3 Maßnahmen enthält, lag für den Ausbau der Ortsdurchfahrt unter der Kostenschätzung und für die Gestaltung der Randbereiche über der Kostenschätzung. Die Kosten für die Randbereiche waren auf ca. 770.000 € geschätzt und sollen jetzt 921.000 € kosten. Aufgrund dieser enormen Kostenüberschreitung konnte der Auftrag erst nach zusätzlicher Prüfung durch das Amt für Ländliche Entwicklung verspätet vergeben werden. Auf Nachfrage teilte Herr Väth als Vorsitzender des Dorferneuerungsvorstandes mit, dass es für die Gestaltung der Randbereiche billigere Angebote gab, diese jedoch Teil eines teuereren Gesamtangebotes (siehe unten) waren. Wie billig diese Angebote tatsächlich waren, bleibt für mich wohl ein Geheimnis. Tatsache ist, wir Anlieger zahlen mehr als nötig für die Gestaltung der Randbereiche, und das Staatliche Bauamt zahlt sehr wenig für den Ausbau der Ortsdurchfahrt. Der Unterschied zu einem anderen Angebot, das sich im Rahmen der Kostenschätzung für die Randbereiche bewegt, liegt für die Anlieger bei ca. 25 % (billiger). Für die meisten Grundbesitzer bedeutet dies eine Einsparung von mindestens 1000,- €. Es bleibt die Frage, wer die Interessen der Anlieger vertritt? Auch für die Gemeinde hätte dies eine Einsparung von ca. 50.000 € bedeutet!

Gesamtsumme2-6

Ob dieses Vorgehen verwaltungsrechtlich in Ordnung ist, kann ich nicht beurteilen, aber bezweifeln kann ich es schon. Nach meiner Meinung wurde hier nicht im Sinne der Reupelsdorfer Bürger gehandelt.